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Fondsvertrieb: Wie lassen sich Daten effektiv nutzen?

16/01/2019

Haben Sie das Gefühl, Sie versinken in einer täglichen Kommunikationsflut? Und dass trotzdem Informationen, die Sie wirklich benötigen, schwieriger zu bekommen sind? In einer Branche wie dem Asset Management und im Fondsvertrieb ist dies immer häufiger der Fall.

Auf der einen Seite ist die Branche hochgradig reguliert – mit Vorschriften, die detaillierte Berichte und Kontrollen verlangen – Kundenlegitimationsprüfungen, FATCA- und CRS-Berichterstattung oder Prüfungen im Rahmen von MiFID II. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Intermediäre zwischen dem Endanleger und dem Fonds zwischengeschaltet. Hierdurch kann eine auf den ersten Blick einfache Aufgabe, wie zum Beispiel sich einen Überblick über die eigene Vertriebspräsenz zu verschaffen, unglaublich komplex werden.

Bruce Springsteen sang einmal von ‚Dancing in the Dark‘, doch können Asset Manager ihre Produkte erfolgreich ‚im Dunkeln vertreiben‘? Viel diskutiert wird inzwischen über die Notwendigkeit von Daten in der gesamten Branche und über den Nutzen, der hierdurch herbeigeführt werden kann. Gleichzeitig scheint es doch, als würden Vermögensverwaltungsgesellschaften schon Unmengen von Daten empfangen. Ob es nun tägliche Tätigkeitsberichte oder die regelmäßige aufsichtsrechtliche Berichterstattung betrifft – die schiere Menge an Daten, die zwischen Branchenteilnehmern ausgetauscht wird, kann überwältigend sein. Ist für das Management Ihres Vertriebs vielleicht nicht die Datenmenge, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die Daten organisiert sind, entscheidend? 

Die Digitalisierung liefert endlich Instrumente, die diese Transparenz möglich machen könnten. Neue Technologien erlauben eine effizientere Erhebung und Verarbeitung von ‚Big Data‘ und deren Aufteilung in ‚mundgerechte‘ Portionen.

Dank heterogener Daten lassen sich tiefer gehende Erkenntnisse gewinnen. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei diesen Datenmengen kann neue Wege der Interaktion mit den Informationen erschließen – u. a. über Chatbots und die Verarbeitung natürlicher Sprache. 

Die potenziellen Vorteile sind offensichtlich. Wenn Asset Manager Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat sehen können, wie sich Kunden verhalten, bietet ihnen dieser Einblick große Chancen.  Im Prinzip kommt dies einem kontinuierlichen Feedback zum Produktangebot gleich. Dies wiederum gibt Asset Managern mehr Spielraum für Innovationen – und die nötige Agilität, um zu wissen, wann sich Strategien gut entwickeln, aber auch um sich rasch anzupassen, wenn die Kunden neue Lösungen fordern.  

Der entscheidende Punkt ist eine gezielte Steuerung der Informationsflut, um bereit für die bevorstehenden Herausforderungen zu sein. In diesem neuen Umfeld kann Effektivität bei Datenmanagement und -nutzung durchaus darüber entscheiden, ob man ‚schwimmt oder untergeht‘.  

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Von Elaine Kiggins Product Manager, Fund Distribution Services
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