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Die neuen Outsourcing-Herausforderungen für Asset-Manager

11/04/2019

Seit einigen Jahren sind Asset-Manager mit einem komplexen Umfeld konfrontiert: harter Wettbewerb, niedrige Zinsen und steigender Regulierungsdruck. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind sie zudem gezielt auf der Suche nach Lösungen zur Optimierung ihrer Kostenbasis und zur Verbesserung ihrer Betriebsmodelle (wie bereits in der im Juni 2018 von SGSS veröffentlichten Studie „Taking the Long View“ beschrieben).

Phase 2 der Auslagerung...

In einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld hebt sich ein Asset-Manager von seinen Mitbewerbern vor allem durch die Relevanz seiner Strategie, die Qualität seiner Managementaktivitäten und die Effizienz seines Vertriebsteams ab, das einen reibungslosen Fondsvertrieb gewährleistet. Die Transaktionsabwicklung spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle.

Bereits vor etwa fünfzehn Jahren begannen mittelgroße Wertpapierfirmen, einen Teil ihrer Back-Office-Funktionen auszulagern. Was damals noch ein Novum darstellte, wurde recht schnell zum Marktstandard. Wertpapierdienstleister entwickelten ausgereifte „industrielle“ Angebote in den Bereichen Wertpapierverwahrung, Fondsadministration, Trustee-Dienstleistungen usw.

SGSS will in dieser Outsourcing-Tendenz noch einen Schritt weitergehen. In dieser neuen Phase wird es möglich sein, sich die Wertschöpfungskette entlang nach oben zu bewegen – bis hin zu den Funktionen des Middle-Office (MO), des Portfoliomanagements (PMS) und sogar bis zum Orderrouting und der Ausführung.

 

Eine Reaktion auf neue Bedürfnisse

Mehrere Aspekte rechtfertigen die Ausweitung des Angebots in Richtung der oberen Ebenen der Wertschöpfungskette:

  • Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Asset-Manager mehr denn je daran interessiert, sich auf ihrKerngeschäft zu konzentrieren und so weit wie möglich alle Aufgaben abzugeben, die sich an dritte Nichtwettbewerber auslagern lassen.

  • Informationssysteme werden immer teurer. Regelmäßige Investitionen sind notwendig und nur die größten Akteure können sich diese Investitionen leisten, denn Systemversionen werden ständig weiterentwickelt und technologische Entwicklungen sind wichtig (Robotik, Big Data, künstliche Intelligenz usw.). Dabei müssen Asset-Manager vor allem in der Lage sein, über neue Verbindungssysteme (z. B. API) mit den unterschiedlichen Akteuren der Asset-Management-Branche (Datenanbieter, Retrozessionsmanager, Fintechs usw.) zu kommunizieren.

  • Die aufsichtsrechtlichen Meldepflichten werden immer bedeutsamer und erfordern ebenfalls umfangreiche Investitionen. So sind die Berichterstattung nach EMIR, der AIFM-Richtlinie und Solvency II ein Indiz für die immer höheren Anforderungen der Aufsichtsbehörden.

  • Die Bereitstellung immer zielgerichteterer Daten über ihre Geschäfte sowie neuer Funktionen (wie Warnungen, Maße zur Performance-Attribution usw.), die von den Kunden der Asset-Manager gewünscht werden, wird zunehmend zur zentralen wirtschaftlichen Herausforderung. Zugleich erfordert sie die Fähigkeit zur Steuerung einer beträchtlichen Menge von Informationen, zu denen zahlreiche Manager keinen Zugang haben.

  • Asset-Manager müssen anhand von Audits oder Due Diligences gegenüber den Kunden nachweisen, dass ihre Prozesse leistungsfähig und robust sind.

     

Ein umfassendes und modulares Angebot

Um die Erwartungen seiner Kunden zu erfüllen, bietet SGSS die Crosswise-Lösung an. Dieses modulare und integrierte Angebot deckt die meisten Ebenen der Wertschöpfungskette eines Asset-Managers ab: Back-Office, Middle-Office, PMS und Handel.

Mit Crosswise können Asset-Manager die immer höheren Kosten für IT-Infrastruktur und -Sicherheit, für Projekte im Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Anforderungen und Entwicklungen sowie für das damit verbundene Know-how bündeln und zugleich ihr Fortbestehen sichern. Es ist in alle klassischen Back-Office-Dienstleistungen integriert (Verwahrung, Registerführung, Fondsadministration) und deckt als zusammenhängende Komplettlösung, die von einem unabhängigen, vertrauenswürdigen Dritten bereitgestellt wird, die gesamte operative Wertschöpfungskette ab.

 

UM MEHR UBER CROSSWISE ZU ERFAHREN

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