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Societe Generale Securities Services richtet europäische ManCo-Lösung zur Auflage von OGAW-Fonds ein

Societe Generale Securities Services (SGSS) hat „Manco by SGSS“, eine Management Company (ManCo) Lösung eingerichtet, die Asset Managern den Zugang zum europäischen Markt und der damit verbundenen Auflegung und Vermarktung von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW) ermöglicht.

Im Juli 2011 wurde mit der OGAW IV Richtlinie ein harmonisiertes Regelwerk für offene Investmentfonds eingeführt. Die Richtlinie garantiert einen hohen Schutz für Investoren und bietet gleichzeitig den Rahmen zur Gründung von Fonds im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Endinvestoren können somit über einen Asset Manager und eine OGAW konforme, im EWR eingetragene Verwaltungsgesellschaft (ManCo), in im EWR aufgelegte und vertriebene OGAW-Fonds investieren.

Die SGSS-eigene, interne Verwaltungsgesellschaft (ManCo) in Deutschland verfügt mit ihrem Fachwissen im Bereich Risikomanagement für OGAW bereits über eine nachweisbare Erfolgsbilanz und erweitert ihre Zulassung, um Asset Manager bei ihrer Wachstumsstrategie im EWR unterstützend zu begleiten.

Durch die Nutzung von „ManCo by SGSS" können nicht-europäische Asset Manager nun Fonds in europäischen Offshore-Standorten wie Luxemburg oder Dublin auflegen. Dies jeweils ohne die damit verbundenen Infrastrukturkosten tragen oder die langwierige Registratur Prozedur bewältigen zu müssen, und dabei den gesamten administrativen Prozess für die Erfüllung der OGAW-Bedingungen der SGSS überlassen zu können.

„Manco by SGSS" steht für „Our Passport = Your Access", und ermöglicht so unseren Kunden, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Im Gegenzug ist die SGSS über ihre ManCo verantwortlich für:

  • Die Auflage und Strukturierung der OGAW-Plattform, dazu gehören alle administrativen, juristischen und regulatorischen Anforderungen für einen Start im EWR,
  • Alle regulatorischen Anforderungen, wie Risikomanagement und Reporting
  • Alle notwendigen Nachhandels- und Fondsservices (Verwahrung, Fondsadministration, Hauptversammlungen…)
  • Vertriebsunterstützung mithilfe des weiten SGSS Netzwerks lokaler europäischer Zahlstellen-Services in 14 EWR-Ländern und „Master-Feeder*“ Fondsstrukturen.

Alle bereitgestellten Services werden durch ein umfassendes Post-Trade Angebot unterstützt, das den neuesten regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen genügt. Dazu gehören auch die Betreuung der Endinvestoren durch ein umfangreiches Reporting sowie die Erstellung des Key Investor Information Document (KIID). Asset Manager und Investoren profitieren außerdem von dem anerkannten Fachwissen der SGSS als einer der größten Wertpapierdienstleister Europas.

„Europäische Investoren neigen dazu, aus Gründen des Schutzes von Vermögen und Investitionen in lokal aufgelegte Fonds zu investieren. Sie sind dennoch bereit, neue Investitionsoptionen auszuprobieren, um von den Vorteilen eines breit gefächerten Fondsangebots zu profitieren, solange diese sicher sind", sagt Etienne Deniau, Global Head of Business Development, Asset Managers & Owners bei SGSS. „Der regulierte OGAW-Rahmen ist eine Sicherheitsgarantie für europäische und internationale Investoren. Indem Asset Managern ermöglicht wird, OGAW-Fonds für Endinvestoren aufzulegen, schafft „ManCo by SGSS" umfassendere Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten sowie neue Marktzugänge."

* Eine Investitionsstruktur, in der Investoren Kapital in einen „Feeder"-Fonds einlegen, die von demselben Investmentmanager verwaltet wird. Der Master-Fonds ist die Einheit, die gemäß der Partnerschaftsvereinbarung in den Markt investiert.

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